Quod me nutrit,me destruit - Was mich nährt, zerstört mich.

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Begegnung

Heut nachmittag Adventskaffee bei Brigitte. Lilo, Heiner und Mama auch da. Brigittes Mann endlich mal kennengelernt. Mit ihm Musik gemacht.

Schöner Tag
22.12.06 00:53


Impression vom Weihnachtsgottesdienst

Heut mit Katja im Weihnachtsgottesdienst gewesen. Nur eine Textstelle hängengeblieben, der Rest is' mehr oder weniger spurlos an mir vorübergegangen.

Ich kann und will ohne dieses Licht nicht leben. Nein, Ich lasse mir nicht die Hoffnung nehmen, die durch Gott in Jesus auf die Welt gekommen ist!
22.12.06 00:52


Dankbarkeit

Heut morgen war ich - wie immer - mehr als spät dran. Genaugenommen war es 8 Minuten vor 8, als ich losfuhr. Keine allzu tolle Ausgangsbasis, wenn man normalerweise 10 Minuten braucht für die Strecke. Aber auch noch keine Katastrophe, wenn man in der ersten Englisch hat, da der ja auch immer zu spät ist und sich deshalb nicht groß beschwert wenn jemand noch später ist als er. Aber dann, 7:58 Uhr im Münchbuschweg: *klack klack klack* - mein rechtes Fahrradpedal macht witzige Geräusche.Ich guck es vorwurfsvoll an (was beim fahren gar nicht so einfach ist) und es bedankt sich, indem es runterfällt und das Zahnrad, über das normalerweise die Kette läuft, gleich mitnimmt. Gut, einige Teile meines Fahrrads sind also in der Gewerkschaft und streiken vor 8 Uhr morgens. Da steh ich also mit nem Pedal in den Hand und gucke, wie die Kette aufm Boden schleift und das Schutzbleck schief hängt. Es ist 8. Ich beschließe, dass ich nicht die dummen Kommentare meines Englischlehreres dafür in Kauf nehmen will, mit einem abgefallenen Pedalarm mit Zahnkranz dran rumzulaufen, da das Gerät aussieht wie ein mittelalterliches Folterinstrument. Ich stecke das ganze also wieder auf die Halterung, die nicht hält - oder haltert?! - schnappe mein Fahrrad wieder und renne los. Um 5 nach 8 bin ich das Schrottding aufm Abstellplatz losgeworden und in den 2 Stock gerannt. Und stehe vor einer verschlossenen Tür. Von den 14 Leuten meines Kurses sind zu diesem Zeitpunkt 11 abwesend, ebenso die Lehrkraft. Als alle dann um Viertel nach 8 (!) erscheinen, sitze ich immer noch laut lachend am Boden.

In der 5. Stunde fang ich an rumzufragen - fährt mich jemand heim? Kein Bock, bei der Kälte 3 km zu laufen. Keiner mit dem Auto da? Hallo, es ist kalt! Und sonst fahrt ihr auch alle Strecken mit dem Auto, die länger sind als euer Auto. Die, die bereit wären, mich mitzunehmen, bleiben länger in der Schule als ich oder haben früher aus. Herr Schneider bietet mir an, die siebte noch zu warten, dann würd er mich heimfahren. Bin gerührt, lehn aber trotzdem ab. Vermutlich aus Fassungslosigkeit.
Nach der 6. steh ich im Gang und starre vorwurfsvoll raus in die Kälte. Da kommt ein blonder Engel durch den Hof. Und dieser Engel hat einen Autoschlüssel. STEFFI! Hab ich ihr nicht gesagt, dass Deutsch ausfällt? Scheinbar nicht. Egal, sie kann mich heimfahren. Und sie tuts auch.
Manchmal sind es Kleinigkeiten, die die schönsten Momente ausmachen.


Später zu IKEA gefahren mit Ma und dann nach Frankenthal. Schon vor Weihnachten 'nen Teil vom Weihnachtsgeld ausgegeben.
Doch noch ein schöner Tag geworden.
18.12.06 23:02


Nachtrag zum Wochenende

Samstag mit Katja Mathe gelernt (HAHA), God's Army geguckt (zum 13. Mal gesehen - verdammte Sucht) und Tortellini gekocht. Später mit Katja und Mama shoppen gewesen. Alle Weihnachtsgeschenke gekauft außer dem für Melli. Kommt noch. Abends Solange Du Da Bist geguckt. Schöner Film.
Sonntag Adventsessen mit den Großeltern in Grünstadt. Cousinchen jetzt Frau Doktor *handschüttel* Essen lecker, Leute ganz nett - reden nur zu viel und sagen dabei zu wenig. Wir haben zwei Ohren, aber nur einen Mund, weil wir doppelt so viel zuhören wie reden sollen. Schön wärs, wenn auch andere das wüssten. Alles in allem Wochenende OK. Keine Katastrophen. Herrliche Entspannung durch Ereignislosigkeit. Mittlerweile bin ich schon dankbar für solche Kleinigkeiten.
18.12.06 22:45


Männergeschichten

Diverse Kleingruppen und Einzelpersonen in meinem Leben sind auf die Idee gekommen, dass ich unbedingt 'n Kerl brauche. Und witzigerweise haben sich alle unabhängig voneinander für den gleichen Kerl entschieden, mit dem sie mich verkuppeln wollen.

Das Leben kann so seltsam sein
18.12.06 22:40


Pläne und Illusionen

Ich werd morgen in Chemie abgefragt.
Ich schreib morgen Mathe-Kursarbeit.
Ich muss mich bei Unis bewerben.
Ich brauch n Job.
Ich schreib in vier Wochen Abitur.

Ich hab 'n Scheiß gemacht.













Ich seh fassungslos zu, wie meine Zukunft auf mich zurennt. Und hoffe, rechtzeitig beiseite spingen zu können, wenn sie mich eingeholt hat.
18.12.06 22:37


Na gut.

Ich gebs ja zu.
Ich hab mich geirrt.

Es ist doch noch möglich, mich so zu überraschen, dass ich verärgert bin.

Beispielsweise, wenn die Eltern der Freundin meines Bruders spät Abends um kurz vor 11 noch hier anrufen. Und alle, die an der Angelegenheit beteiligt sind die Ruhe weghaben und weiterpennen. Und ich der einzige Depp bin, der sich zum Telefon bemüht. Um dann beim Abnehmen des Höhrers nur noch ein *klick* zu hören, weil aufgelegt wurde.

Da simma dabei, dat is priiiiima....
11.12.06 23:16


Fragen

Es gibt gegen so vieles ein Mittel, wieso nicht gegen Dummheit oder Traurigkeit?

Wieso sind Leute, die nie weiter als bis zur eigenen Nasenspitze schauen und denken, nicht wenigstens mit besonders langen Nasen ausgestattet?

Wieso kann man den Leuten, die es am dringendsten brauchen, oft am wenigsten helfen?

Wieso geschehen solche Dinge immer kurz vor Weihnachten?

Wie soll man andere Menschen verändern wenn man es nicht mal fertigbringt sich selbst zu ändern?
11.12.06 22:55


Es gibt Abende...

...da bekommt man von Rufus Wainwright einfach nicht genug.

Diese herrliche, todtraurige Stimme.....hat was beruhigendes.

...love is not a victory march -
it's a cold and it's a broken hallelujah...
11.12.06 22:45


Der ganz normale Wahnsinn

Ich bin mal wieder äußerst überrascht.

In den letzten Monaten hat mich das Verhalten meiner Mitmenschen und das, was ihnen zugestoßen ist, verwundert, schockiert, geängsigt, wütend, traurig und oft auch hoffnungslos und verzweifelt gemacht. Menschen, die mir am Herzen liegen, machen sich selbst oder gegenseitig kaputt oder werden von Außenstehenden oder von ekelhaften Krankheiten kaputtgemacht.

Immer wenn du denkst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Achja?

IRRTUM!

Immer wenn ich denke, ich bin ganz unten angekommen, wirft mir jemand eine Schaufel zu. Und das Licht am Ende des Tunnels ist der Zug, der uns entgegenkommt.

Vergesst alle guten Vorsätze, lasst alle Hoffnung fahren - am besten ist, ihr grabt ein Loch und setzt euch rein - ein sehr tiefes Loch.

Und doch ist es faszinierend, wie viel man manchmal zu ertragen imstande ist. Und die Dinge, die einen normalerweise übelst verärgern würden, rufen nur noch eine leichte Überraschung hervor.

Eins ist sicher: Wenn ich es ohne Nervenzusammenbruch und Amoklauf bis zum Abitur schaffe, schockt mich anschließend nichts mehr.
11.12.06 22:35


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